Blätter: Das Cicero-Prinzip und die Klimalüge

Albrecht von Lucke schreibt in den “Blättern für deutsche und internationale Politik” in der Ausgabe 10/2007 unter dem Titel „Oh, Cicero„:
„Oh, Cicero. Wenn Du, lieber Marcus Tullius, wüsstest, was heute so alles in Deinem Namen Monat für Monat von „Cicero“, dem selbst ernannten „Salon der Republik“, als angebliche Sensation herausposaunt wird. Das „Cicero“-Prinzip ist immer dasselbe: Hauptsache eine steile These, am liebsten „totally politically incorrect“; die dazugehörige Beglaubigung findet sich dann schon von selbst. Und wenn es nicht so ganz aufgeht, wird die Sache eben hingebogen. Wie im vergangenen November, als man unter dem Motto „Vergesst Habermas“ den derzeit wohl bedeutendsten Philosophen der Bundesrepublik kurzerhand zum Auslaufmodell deklarierte – und ganz nebenbei auch noch in wahrheitswidriger und ehrabschneidender Weise zum überzeugten Hitlerjungen. Pech nur, wenn man als Gewährsleute und philosophische Nachwuchshoffnungen vor allem Personen präsentiert, die alles andere wollen, als Habermas zu vergessen – schon deshalb, weil sie sich ihm als Schüler verbunden fühlen. Prompt hagelte es Gegendarstellungen.
Der jüngste Scoop aus dem Hause „Cicero“ funktionierte nun wie folgt: Angesichts der alarmierenden Umweltdaten des „International Panel of Climate Change“ (IPCC) musste sich „Cicero“, völlig unkorrekt, natürlich „Die Klimalüge“ vornehmen. […]“

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: