Blätter: USA, Vietnam, Irak – Von der Amerikanischen Revolution bis zum Irak

William R. Polk schreibt in den “Blättern für deutsche und internationale Politik” in der Ausgabe 01/2008 zum Thema „Wie Volksaufstände entstehen und wie sie enden – Von der Amerikanischen Revolution bis zum Irak„:
“ Seit Beginn des Irakkrieges vor jetzt bald fünf Jahren rät man uns, die aufkommenden Erinnerungen an den Vietnamkrieg einfach zu ignorieren. Das sei ein ganz anderer Krieg gewesen, weit weg und lange vorbei. Analogien gebe es nicht, also dürften wir Vietnam keinesfalls als Vergleichsmaßstab heranziehen.
[…] Jetzt aber vergleicht unser Präsident selbst den Irak mit Vietnam. Mehr noch: Zur Rechtfertigung seiner Parole vom „Kurshalten“ hat George W. Bush die Geschichte des Vietnamkriegs umgeschrieben. Wenn wir nicht Kurs hielten, müssten wir die Schrecken der vietnamesischen „Killing Fields“ nochmals erleben. Lassen wir die verblüffende Tatsache beiseite, dass Präsident Bush und seine Redenschreiber offenbar nicht wissen, wo die „Killing Fields“ lagen – nämlich gar nicht in Vietnam, sondern in Kambodscha, einem Land, gegen das Vietnam einen Krieg geführt hat – und konzentrieren wir uns einfach auf zwei seiner Hauptargumente. […]“

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