Blätter: Das Google-Imperium

Daniel Leisegang schreibt in den “Blättern für deutsche und internationale Politik” in der Ausgabe 02/2008 über „Das Google-Imperium„:
„Längst sind die Internetnutzer mehr als nur Konsumenten; ihre privaten Daten selbst werden zur wichtigsten Ressource einer sich neu orientierenden Werbeindustrie. Über die weitergegebenen Informationen verlieren die Nutzer nicht nur vollständig die Kontrolle; vielmehr werden die Bürgerinnen und Bürger regelrecht ihrer Privatsphäre enteignet.
[…] Insbesondere die Angebote von Suchmaschinen erwecken den Eindruck, ihre Dienste stünden den Nutzern ohne Gegenleistung zur Verfügung. Dabei vollzieht sich mit jeder Suchanfrage ein Tauschhandel: Der Nutzer erteilt, will er eine Antwort auf seine Anfrage erhalten, gleichsam – bewusst oder unbewusst – Auskunft über seine eigene Person.
Diese privaten Informationen wecken Begehrlichkeiten. Doch nicht nur staatliche Sicherheitsbehörden entwickeln derzeit eine beachtliche Sammelwut.2 Auch für den Daten-Multi Google, dessen Börsenwert gegenwärtig über 200 Mrd. US-Dollar beträgt, sind die persönlichen Informationen der Nutzer sprichwörtlich Gold wert, will er seine marktbeherrschende Position im Suchund Anzeigengeschäft ausbauen. […]“

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Oswald Spengler: Geschichtsmorphologie

Oswald Spengler, ein deutscher Geschichtsphilosoph, Kulturhistoriker und politischer Schriftsteller, gilt als „Meisterdenker der Konservativen Revolution“ und ein geistiger Wegbereiter des Nationalsozialismus. (Oswald Arnold Gottfried Spengler * 29. Mai 1880 in Blankenburg, Harz; † 8. Mai 1936 in München), via Wikipedia:
Oswald Spenglers „Geschichtsmorphologie“
Hauptthema aller seiner Arbeiten ist seine morphologische Sicht der Welt als Geschichte, die er in seinen dichterischen Werken verarbeitet, und die in seinem philosophischen Hauptwerk als monumental ausgearbeitete Theorie fokussiert wird. Zentrale Thesen bei Spengler sind die Unfähigkeit seiner Zeit, kreativ zu wirken, die daraus folgende Verpflichtung des Bewahrens der von früheren Generationen geschaffenen Kultur, die Bewährung angesichts der politischen Herausforderungen in Zeiten des Verfalls, bei dem der „Blick über die Kulturen hin“ den Weg weisen soll. Erkenntnistheoretisch berief er sich dabei auf Goethe.
Wenn man Spengler als Denker einer zyklischen Geschichtsphilosophie sieht, so muss dabei beachtet werden, dass er nur die äußere Form der Kulturen sich wiederholend sieht, nicht jedoch ihre individuelle Ausprägung.
Wesentlich ist in diesem Zusammenhang die Selbstbewertung seines Hauptwerkes als „kopernikanische Entdeckung im Bereich der Historie, dass in diesem Buche ein System an seine [sc. das ptolemäische System] Stelle tritt, in dem Antike und Abendland neben Indien, Babylon […] eine in keiner Weise bevorzugte Stellung einnehmen.“ (Vgl. auch Historismus.) Entsprechend dieser Sicht stammen von ihm Tragödien zur Wende von der Kultur zur Zivilisation, ein Zivilisationsroman, und der geschichtsphilosophische Solitär Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte, der in zwei Bänden erschien, 1918 der erste Band in Wien, 1922 der zweite Band in München.
Das Werk wurde, von den Zeitumständen begünstigt, sehr erfolgreich; bei zeitgenössischen Intellektuellen lässt sich fast immer voraussetzen, dass sie es gelesen haben. Mit den 8 Kulturmonaden (Kernstück seiner Philosophie), die je binnen 1000 Jahren aufblühen, reifen und welken „wie die Blumen auf dem Felde“, konnte er auf positivistisch arbeitende Historiker kaum Eindruck machen, weil seine vergleichende Modellierung der Kulturen einen völlig neuen Ansatz einbrachte. Als Darstellung der Geschichte galt sie den meisten Historikern als unwissenschaftlich.
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Frankfurter Stadtansichten zum Download

Auf der Homepage der Stadt Frankfurt:
„Die schönsten Seiten Frankfurts gibt es auch zum Download. Die Fotos liegen in einem druckfähigen 300dpi-Format vor. Daneben steht eine für das Internet optimierte Version zur Verfügung. […]
Nutzungsbedingungen
Der Abdruck der Bilder erfolgt für eine journalistische Nutzung kostenfrei.
Als Quelle ist, soweit nicht anders vermerkt, das
Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt
Römerberg 32, 60311 Frankfurt am Main
und der Urheber/Fotograf des Fotos anzugeben.“
http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2922