Blätter: Großbürgerlich Grün

Albrecht von Lucke schreibt in den “Blättern für deutsche und internationale Politik” in der Ausgabe 06/2008 unter dem Titel „Großbürgerlich Grün„:
„Wer hätte das gedacht: Nun befindet sich sogar Edmund Stoiber im Lager der Befürworter von Schwarz-Grün. Dabei ist es noch keine fünf Jahre her, dass sein Parteifreund Michael Glos die damaligen grünen Bundesminister Fischer und Trittin als „ehemalige Terroristen“ und „Öko-Stalinisten“ diffamierte. Und dennoch: Überraschend ist das Zustandekommen der ersten schwarz-grünen Koalition nicht. Schließlich handelt es sich dabei um ein Projekt, das spätestens seit 1994 diskutiert wird – seit Antje Vollmer mit den Stimmen der Union und gegen den Willen der SPD zur Bundestagsvizepräsidentin gewählt wurde.
Zu eindeutig sind die strategischen Vorteile, die die beiden Parteien aus Schwarz-Grün ziehen: nämlich Äquidistanz im Verhältnis zu ihren Konkurrenten. Sowohl Union als auch Grüne verfügen jetzt über wechselseitige Koalitionsmöglichkeiten und damit wie SPD und FDP über strategische Alternativen. […]“

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