Pommes-TV: Imbiss live – aus der Pommes-Bude

„Kabel Eins“ hat seine „Programmoffensive“ für den Herbst vorgestellt, in der auch eine neue Doku-Soap „echt authentisch“ 24 Stunden live aus einer Pommesbude berichten soll. Ende September soll „Imbiss live – Geschichten aus der Pommes-Bude“ starten und rund um die Uhr im Internet und montags bis freitags im Vorabendprogramm von „kabel eins“ zu sehen sein. Ob das wirklich eine gelungene Mischung aus „Big Brother“ und „Dittsche“ ergibt, bleibt abzuwarten. Wobei ich mich frage, warum ich anderen beim Pommes-Futtern zugucken soll, da gehe ich doch lieber in die nächstgelegene Frittenbude und esse die Pommes selber!
(via kress.de)

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Ossietzky: Abschied vom Freitag?

Über die Zukunft der Wochenzeitung Freitag schreibt Heike Friauf in Ossietzky 12/2008 unter dem Titel „Abschied vom Freitag?„:

Seit dem 1. Juni 2008 gehört der Freitag, die »Ost-West-Wochenzeitung«, Jakob Augstein, dem Sohn des einstigen Spiegel-Herausgebers Rudolf Augstein. Seine Zielstrebigkeit zeigte er sogleich, als er zwei berufliche Weggefährten mitbrachte und installierte: zum einen als neuen Chefredakteur Philip Grassmann, zuletzt Redakteur für Innenpolitik im Berliner Büro der Süddeutschen Zeitung, für die Augstein selbst zehn Jahre arbeitete. Zum anderen als neuen Anzeigenleiter Detlev Hustedt, einen Mann mit bewegter beruflicher Vergangenheit als Berater, für einige Monate Geschäftsführer einer Presseagentur, 2000 Anzeigenchef der Woche, 1999 stellvertretender Anzeigenleiter bei der Springers Welt/Welt am Sonntag. »Der Freitag wird sich natürlich auch über Anzeigen finanzieren müssen«, erklärt Augstein im Interview mit der SZ.

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Mister Pumpernickel Chris Howland und die Hämmerchen Polka

Chris Howland wird 80, bei den ad-hoc-news.de zu lesen: „Ein gelernter Imker, der außerhalb seiner Heimat England in Deutschland als Moderator Karriere macht – und hierzulande beim Publikum mit dem selbst gegebenen Zweitnamen «Heinrich Pumpernickel» Kult wird. Ein solcher Lebensweg klingt so skurril, dass er erfunden sein könnte.“

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China ist kein Reich des Bösen!

Selten aber immerhin, ein Interview über das falsche oder einseitige Bild der Politik über China in Deutschland mit Georg Blume (aktueller Buchtitel: „China ist kein Reich des Bösen. Trotz Tibet muss Berlin auf Peking setzen“) in der 3sat Kulturzeit vom 29.07.2008:

„In China passieren auch unheimlich viel tolle Sachen… wenn sie in dem Land leben, begegnet ihnen Hoffnung überall. […] Es ist jedenfalls mehr, als nur eine Diktatur, die von oben herab, alles den Leuten… ihren Alltag diktieren kann. China ist heute ein lebendiges, vielfältiges Land, was, … wo man genau hingucken muß, wie sich die Verhältnisse bei den Menschen entwickeln und nicht einseitige schnelle Urteile treffen kann. […] Ja, ich glaube, viele Chinesen denken, die Menschenrechte in dem Land haben sich erstmal wahnsinnig verbessert, weil sie nicht mehr hungern, weil sie nicht mehr unter Existenznot leiden, wie das ihre Eltern getan haben, und sie gucken weniger auf die bürgerlichen, auf die politischen Freiheitsrechte, … an die wir denken, wenn wir von Menschenrechtsverletzung sprechen. […] Wir sollten aber nicht außer acht lassen, daß sich diese Freiheiten auch in China, auch wenn sie heute den unseren noch nicht entsprechen, unglaublich entwickelt haben. Wir haben heute ein Internet in China, … was eine Öffentlichkeit schafft, eine pluralistische Öffentlichkeit, die es in diesem Land noch nie gegeben hat. Deswegen dürfen wir auf der anderen Seite nicht den Eindruck nun entstehen lassen, das ist alles eindimensional propagandisitsch organisiert hier zu Olympia. …“

Link zum Interview als Video in der ZDF-Mediathek:
http://www.3sat.de/webtv/?080729_blume_kuz.rm
Text: http://www.3sat.de/kulturzeit/specials/124606/index.html
siehe auch:
Titanic Spiele 2008: Chinesen kopieren Olympia!
The Flying Spaghetti Monster in Beijing CHINA

Song: French Fries – Die Drei Lenöre

Musik über Pommes gibt es sehr selten und wenn, dann taucht im Titel die amerikanische Bezeichnung „french fries“ (unter Bush zu „freedom fries“ mutiert) auf, wie der Titel „French Fries“ bei den Drei Lenören auf ihrem Album Strandgeschwafel (2005) zeigt:

Extrem sympathisch, die mittlerweile doch recht üppige Musiksammlung der Drei Lenöre auf ihrer Homepage steht im MP3-Format (auch zum Download) frei zur Verfügung, da werde ich dann zukünftig öfters mal hinverlinken ;-)
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Moscheebau: Pro Frankfurt dafür

Meist liest man von irgendwelchen negativen „PRO“-Stadt-XYZ-Initiative, daß die sich gegen dies und das und in letzter Zeit häufig gegen den Bau einer Moschee, pauschal gegen Islam und Muslime und oft überhaupt gegen Immigranten und Ausländer (weshalb sich neben Rassisten dort gern auch Neo-Nazis tummeln) aussprechen. Allerdings scheint das nicht überall so zu sein. In Frankfurt scheint es eine positive „PRO“-Initiative zu geben, die sich „für eine weltoffene, tolerante und multikulturelle Stadt“ (PRO FRANKFURT) einsetzt und sich auch über eine neue Moschee im Frankfurt Stadtteil Hausen freuen kann:

Pro Frankfurt begrüßt Moschee-Baugnehmigung für Hausen

Mit großer Freude und Erleichterung begrüßt PRO FRANKFURT ausdrücklich die positive Entscheidung der Stadt, die Baugenehmigung für die Hazrat-Fatima-Moschee in Hausen zu erteilen.

Wir begrüßen diesen positiven Bescheid, der ein Signal für ein weltoffenes, multikulturelles und tolerantes Frankfurt ist. Nicht zuletzt wird damit der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit genüge getan.

Diese Entscheidung beweist, daß Mitbürgerinnen und Mitbürger muslimischen Glaubens ihren gleichberechtigten Platz in unserer Gesellschaft haben und willkommen sind.

PRO FRANKFURT
Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt
für eine multikulturelle, weltoffene und tolerante Stadt
www.pro-frankfurt.info.ms

Frankfurt am Main, 23. Juli 2008

Codex Sinaiticus online

In der Welt-Online vom 24. Juli 2008 ist zu lesen:
„Die Universitätsbibliothek Leipzig hat eine der ältesten Bibel-Abschriften ins Internet gestellt. Von heute an sind 220 Seiten der griechischen Handschrift aufrufbar (www.codex-sinaiticus.net). Es handelt sich um die 43 in ihrem Besitz befindlichen Blätter des über 1600 Jahre alten „Codex Sinaiticus“, zudem um 67 Blätter aus der British Library. Bis Mitte 2009 sollen alle rund 390 erhaltenen Blätter digitalisiert und in der Datenbank zusammengeführt werden.“
Der Codex Sinaiticus ist eines der bedeutendsten Bücher der Welt. Vor über 1600 Jahren mit Hand geschrieben, enthält es die christliche Bibel auf Griechisch, große Teile des Alten und ein vollständiges Neues Testament. Der Text ist ausschließlich in Großbuchstaben verfasst und enthält weder Leerzeichen noch Bilder. 1844 entdeckte der Leipziger Theologe Konstantin von Tischendorf die Pergamentblätter in einem Papierkorb im St. Katharinenkloster (Ägypten, Sinai).
Link: www.codex-sinaiticus.net/de/