Blätter: Der Hungergipfel

Armin Paasch schreibt in den “Blättern für deutsche und internationale Politik” in der Ausgabe 05/2008 unter dem Titel „Der Hungergipfel„:
„Niemand wollte diesmal fehlen: Ob Sarkozy, Lula, Ahmadinedschad, Ban Ki-Moon, Annan oder Mugabe – alle wollten sie auf dem Welternährungsgipfel Anfang Juni in Rom ihre Empörung über die Hungerkrise bekunden. Schon vor zwei Jahren hatte die Welternährungsorganisation eine dramatische Zwischenbilanz der Hungerbekämpfung gezogen. Doch damals hatten die Regierungen nur zweit- und drittrangige Vertreter geschickt. Diesmal also kreiste der Gipfel der ganz Großen – und gebar leider nicht mehr als eine Maus.
Wie die Abschlusserklärung zeigt, gilt für die entscheidenden Fragen weiterhin business as usual: mehr Geld für teures Saatgut und Dünger, mehr Nahrungsmittelhilfe und eine weitere Liberalisierung des Welthandels. Zur brennenden Frage der Agrartreibstoffe konnte man sich lediglich auf eine Einladung zu einem “ergebnisorientierten Dialog” einigen, und auch zum Klimawandel finden sich kaum mehr als Allgemeinplätze. […]“

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