Livestream aus dem Curry 54 in Magdeburg – Imbiss Live

Toll, im Magdeburger „Curry 54“ bestellen kurzgeschorene Gäste ihr Fast Food mit einer Wodkaflasche am Ohr. Im Internet ist seit gestern der Livestream zur Kabel-Eins-Doku-Soap „Imbiss live“ zu sehen, angekündigt wird das „pralle Leben im Curry 54: Schauen Sie Olaf und seinem Team über die Schulter und erleben Sie die besten Gäste – LIVE“. Was soll ich sagen, selbst nach 30 Minuten „über die Schulter schauen“ hat sich das „pralle Leben“ noch nicht gezeigt, wahrscheinlich ist die Realität eben einfach nur langweilig und banal, so wie dort zu sehen ist, gäääähn, da helfen auch die wechselnden Kameraperspektiven nicht. Der Laden scheint in Ordnung zu sein, auch die Portionen und Preise, Geschmackstest geht via Livestream ja leider nicht, einen Erfolg hat das Pommes-TV allerdings, jetzt habe ich doch tatsächlich wieder Appetit auf eine Currywurst Pommes…

Ein Blog zur Soap gibt’s auch: http://curry54.sevenblogs.de

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Kneipe: Saufen wegen lauter Musik

Bei stern.de gibt’s endlich nachzulesen, warum in Kneipen so viel gesoffen wird:

Die Musik in Kneipen hat Einfluss auf das Trinkverhalten der Gäste: bei lauter Musik trinken Kneipenbesucher mehr Alkohol in kürzerer Zeit. Das hat der französische Psychologe Nicolas Guéguen von der Universität Bretagne-Sud in Lorient in einem Feldversuch gezeigt. Zusammen mit Kollegen beobachtete er Gäste in verschiedenen Bars einer französischen Kleinstadt. Ihre Ergebnisse stellen die Forscher in der Fachzeitschrift „Alcoholism: Clinical & Experimental Research“ vor.
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Der Einfluss von Musik auf den Alkoholkonsum beschäftige Wissenschaftler schon seit längerem, berichtet Guéguen. In vorangegangenen Studien sei bereits erwiesen worden, dass schnelle Rhythmen auch zu schnellem Trinken animierten und dass Musik in Kneipen dazu führe, dass Gäste länger blieben als in vollkommen stillen Bars, sagt Guéguen.

Guéguen hat für seine Beobachtung zwei mögliche Erklärungen: Die laute Musik steigert entweder den allgemeinen Erregungszustand der Gäste, was zu der höheren Trinkgeschwindigkeit führt. Oder die Gäste trinken mehr, weil eine Unterhaltung bei hoher Lautstärke schwieriger wird. Anstatt mit ihren Nachbarn zu sprechen, greifen die Besucher also häufiger zum Glas.

Ich vermute mal, daß ab einem bestimmten Lautstärkepegel die Unterahltung wirklich fast unmöglich wird, was sollen die Leute dann machen???… eben, trinken!!!