So! Pommes frites machen klug – nicht krank

Der Tagesspiegel berichtet am 20.08.2008 „Pommes frites machen klug – nicht krank„:
„Vermeintliche Krebsauslöser im Essen werden überschätzt. Keine der häufigen Krebsarten steht in statistischem Zusammenhang mit dem Verzehr der Substanzen. […]“

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Glycidamid: Angst vor Chips und Pommes

Die SZ berichtet am 18.08.2008 über „Giftige Kartoffeln – Angst vor Chips und Pommes„:
„Glycidamid ist ein würdiger Nachfolger des Schreckgespensts Acrylamid – denn es ist noch gefährlicher. Fachleute sehen das gelassen.“

Greenpeace: Pommes, heiss, fettig und auch noch giftig

Jaja, vermiest mir nur meine Pommes, ich eß sie trotzdem! Kann man ja auch selber machen oder gibts auch Öko-Pommes???
„Pommes enthalten Rückstände perfluorierter Tenside (PFT). Das zeigt eine im Auftrag von Greenpeace durchgeführte Untersuchung. PFT reichern sich im Körper und in der Muttermilch an und stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. […]
Das Fraunhofer Institut Schmallenberg analysierte Pommes Frites aus fünf deutschen Städten auf die perfluorierten Tenside Perfluoroktansäure (PFOA) und Perfluoroktansulfonat (PFOS). Die in den Kartoffelproben enthaltenen Mengen sind zehn mal höher als die Richtwerte, die das Umweltbundesamt für Trinkwasser empfiehlt.
Dr. Hermann Kruse von der Universität Kiel hat die Labor-Ergebnisse für Greenpeace bewertet. Der Toxikologe äußert sich kritisch zur Entwicklung von Grenzwerten für PFT. „Die Datenlage ist unzulänglich, PFT können toxikologisch noch nicht abschließend bewertet werden“, sagt Kruse. „Grenzwerte würden eine Sicherheit nur vorgaukeln. Ihre Akzeptanz würde dazu führen, dass wir die Belastung mit langlebigen, sich anreichernden Substanzen einfach dulden. Grundsätzlich sollten Stoffe wie PFT nicht in Nahrungsmitteln enthalten sein.“
Oft kommen die Chemikalien über die Pommestüten in die Nahrung, da diese mit den fettabweisenden und hitzbeständigen PFT beschichtet sind. Sie können auch über Klärschlämme in den Boden gelangen und so in Feldfrüchte wie Kartoffeln kommen. Greenpeace hat in den vergangenen Monaten PFT bereits in Fischen, im Trinkwasser und im Blut von Prominenten nachgewiesen. Da die Substanzen nicht abbaubar sind, reichern sie sich mit der Zeit in der Nahrungskette immer weiter an.“
via Greenpeace