Blogs about: Currywurst – Exzellentes Blog

Tja, da hätte ich das Blog doch Currywurst anstatt Pommes nenen sollen, denn mit dem Text „Livestream aus dem Curry 54 in Magdeburg – Imbiss Live“ wurde pommes.wordpress.com zum exzellenten wordpress-Blog zum Thema „Currywurst“ auserkoren. Hier der Screenshot-Beweis… Weiterlesen

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Livestream aus dem Curry 54 in Magdeburg – Imbiss Live

Toll, im Magdeburger „Curry 54“ bestellen kurzgeschorene Gäste ihr Fast Food mit einer Wodkaflasche am Ohr. Im Internet ist seit gestern der Livestream zur Kabel-Eins-Doku-Soap „Imbiss live“ zu sehen, angekündigt wird das „pralle Leben im Curry 54: Schauen Sie Olaf und seinem Team über die Schulter und erleben Sie die besten Gäste – LIVE“. Was soll ich sagen, selbst nach 30 Minuten „über die Schulter schauen“ hat sich das „pralle Leben“ noch nicht gezeigt, wahrscheinlich ist die Realität eben einfach nur langweilig und banal, so wie dort zu sehen ist, gäääähn, da helfen auch die wechselnden Kameraperspektiven nicht. Der Laden scheint in Ordnung zu sein, auch die Portionen und Preise, Geschmackstest geht via Livestream ja leider nicht, einen Erfolg hat das Pommes-TV allerdings, jetzt habe ich doch tatsächlich wieder Appetit auf eine Currywurst Pommes…

Ein Blog zur Soap gibt’s auch: http://curry54.sevenblogs.de

Video: Die Entdeckung der Currywurst


YouTube-Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=m7TQkfanLaI
Der offizielle deutsche Kino-Trailer zum Film „Die Entdeckung der Currywurst“ (Barbara Sukowa und Alexander Khuon) ab 11.9.2008 im Kino.

Dazu: „Entdeckung der Currywurst DIE PARODIE
YouTube-Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=p0RjEp7LZe8

Döner mit Pommes

tagesspiegel.de (24.06.2008): Auch die Franzosen lieben den türkischen Spieß Aber ein paar Extravaganzen müssen schon sein
„[…] Im Laufe der Jahre verbreitete sich diese Form des Döner Kebabs europaweit, und jedes Land veränderte dabei die Zutaten nach seinem Geschmack. So gehört zum Beispiel in Frankreich eine Portion Pommes frites in den „Kebab“. Dafür findet man dort keinen Rotkohl. In England werden ebenfalls Pommes frites, jedoch mit Essig, hinzugegeben. In Italien kommen Mais und Oliven hinzu.
Besonders in Deutschland ist der Döner beliebt. Allmählich hat er die typisch deutsche Currywurst überholt: Eine verkaufte Currywurst entspricht in etwa hundert Dönern! Dies zeigt, dass der Döner sich in der deutschen Kultur einen besonderen Platz gesichert hat. Allein in Berlin gibt es 1300 Dönerläden – mehr als in Istanbul. Obwohl man den Eindruck hat, dass Fast-Food-Ketten wie McDonalds oder Burger King in Europa weit verbreitet sind, hat die Dönerindustrie jährlich mehr Umsatz als diese beiden Firmen zusammen. […]“

Guten Döner sach ich da nur… und lang lebe die Currywurst!!!

Currywurst im Pott

Daß Currywurst nicht gleich Currywurst ist, zeigt sich besonders im Vergleich Berlin vs. Ruhrgebiet. Ist wohl letztlich Geschmackssache, wer die schmackhaftere Wurst anbietet, nicht zuletzt von der Soße abhängig!
„Im Ruhrgebiet und seiner Umgebung wird Currywurst aus Bratwurst hergestellt, ist also nicht gepökelt und geräuchert, aber kräftiger gewürzt. Zum Zerschneiden dient häufig ein Currywurst-Schneider mit mehreren Klingen, der sie mit einer Handbewegung zerkleinert, oder eine an einen Fleischwolf erinnernde Maschine, die mit einem rotierenden Messer arbeitet. Dieser elektrische Currywurst-Schneider wurde 1963 in Radevormwald von Friedhelm Selbach entwickelt, der mit dieser Erfindung den Grundstock für die Friedhelm Selbach GmbH legte.

Die Zugabe von zerstoßenen Chilischoten ist unüblich, für die gewünschte Schärfe sorgt gegebenenfalls Cayennepfeffer. Auf Wunsch wird Schaschliksauce, ein dunkler Bratensaft, der beim Schmoren der meist ebenfalls angebotenen Fleischspieße entsteht, hinzugegeben.

Weitere Varianten der Currywurst sind, speziell im Ruhrgebiet und dem Münsterland, die Jägerwurst und die Zigeunerwurst. Hierbei wird die in Scheiben geschnittene Wurst nicht mit der typischen Currysauce, sondern mit Jäger- bzw. Zigeunersauce serviert.“
via Wikipedia

Berliner Currywurst

Currywurst ist nicht gleich Currywurst:
„Bei der Berliner Currywurst gibt es zwei grundlegende Varianten: mit und ohne Darm, bei der Bestellung kurz „Currywurst mit“ oder „Currywurst ohne“ genannt. Die erste Berliner Currywurst war eine mit Pelle (Haut). Die Würste mit Darm sind gepökelte und leicht geräucherte Brühwürste aus fein gemahlenem Schweine- und teilweise auch Rindfleisch. Sie ähneln einfachen Bockwürsten. Die Würste ohne Darm sind walzenförmig und erinnern an bayerische Wollwürste. Sie sind nicht gepökelt oder geräuchert und von weißlicher Farbe. Die gelegentlich auch verwendete Dampfwurst gilt als minderwertig. Bratwürste werden nicht verwendet.

Beide Varianten werden zuerst im Ganzen gebraten, wobei sie meist in einer Fettwanne etwa zur Hälfte mit heißem Fett bedeckt sind. Dann wird die Wurst von Hand in mundgerechte Stücke geschnitten – einige der traditionsreichen Imbissstände wie Krasselt in Berlin-Steglitz servieren Currywurst aber nur mit einem Schnitt, wobei beide Wursthälften jeweils mit einem Holzpieker versehen werden, um den Verzehr zu ermöglichen. Abschließend wird die Wurst mit der Sauce übergossen und reichlich mit Currypulver bestreut (oder umgekehrt). Auf Wunsch werden noch Cayennepfeffer (Bestellung: „scharf“ oder „extra scharf“) oder zerstoßene Chilischoten (Bestellung: „mit Körnern“ – wegen der Samen der Chilischoten) hinzugefügt. Auch die Zugabe von Worcestershiresauce oder „scharfen Zwiebeln“ (gehackten rohen Zwiebeln mit Chili) ist ein üblicher Wunsch. Bei anspruchsvolleren Imbissständen wird ein spezielles Ketchup auf Basis von Tomatenmark und Gewürzen selbst hergestellt und oft warm über die Wurststücke gegeben.

In Ostberlin wurde die Currywurst in den 60er Jahren bekannt – unter anderem durch Konnopke’s Imbiss. Angeboten wurde zu DDR-Zeiten nur Currywurst ohne Darm, anfangs wohl aus Mangel an Därmen – auch Bratwürste wurden schon vorher ohne sie hergestellt. Als Ersatz dienten teilweise Wasserschläuche, um dem Brät beim Brühen die Form zu geben. Serviert wurde die Wurst ungeschnitten am Stück mit Currypulver und kaltem dünnflüssigen Ketchup (oder kalter dickflüssiger Tomatensauce). Für den Verzehr mit den Fingern wurde ein Wurstende ohne Sauce belassen. Die diversen Ergänzungen, die in Westberlin hinzukamen, wurden in Ostberlin nicht angeboten.

Die typische Beilage ist ein kleines, weiches Brötchen, mit dem sich die Sauce besonders gut tunken lässt; in Ostberlin war es ein normales Brötchen (Schrippe) oder eine Scheibe Toastbrot.“
via Wikipedia

Geschichte der Currywurst

Wer hat’s erfunden? Falsch, nicht die Schweizer, sondern:
„Die Erfindung der Currywurst wird Herta Heuwer zugeschrieben, die erstmals am 4. September 1949 an ihrem Imbissstand an der Ecke Kant-/Kaiser-Friedrich-Straße in Berlin-Charlottenburg gebratene Brühwurst mit einer Sauce aus Tomatenmark, Currypulver, Worcestershiresauce und weiteren Zutaten anbot. Im Januar 1959 ließ sie den Namen ihrer Sauce, Chillup, als Marke schützen (Münchener Patentamt Nummer 721319). Frau Heuwers Imbiss zog in ein Ladenlokal mit Garküche in der Kaiser-Friedrich-Straße 59 (in der Nähe des Busbahnhofs im Rotlichtviertel des Stuttgarter Platzes) um und entwickelte sich dort zu einer festen Institution: Er war Tag und Nacht geöffnet und beschäftigte in seinen besten Zeiten bis zu 19 Verkäuferinnen. Die Firma Kraft bemühte sich um das Rezept und das Markenrecht, was Heuwer allerdings ablehnte. Seit 2003 befindet sich am ehemaligen Standort (heute: Kantstraße 101) eine Gedenktafel ihr zu Ehren, bei deren Einweihung zahlreiche ehemalige Stammgäste erschienen und Herta Heuwers Nichte und Ziehtochter – zusammen mit der Bezirksbürgermeisterin von Charlottenburg-Wilmersdorf, Monika Thiemen, und der Schauspielerin Brigitte Grothum – Currywürste zubereiteten.

Bis sie seit den 1980er Jahren zunehmend Konkurrenz durch Döner und Hamburger bekam, hatte sich die Currywurst in Deutschland zu einem der beliebtesten Gerichte an Imbissständen, besonders in Berlin, Hamburg und im Ruhrgebiet, entwickelt. In Betriebskantinen ist sie das bis heute. Dabei wurde sie zu einer Ikone der Alltagskultur, über deren ordnungsgemäße Auswahl der Zutaten und ihrer Zubereitung große Meinungsunterschiede herrschen, die von Anhängern der Currywurst lustvoll diskutiert werden.“
via Wikipedia