Livestream aus dem Curry 54 in Magdeburg – Imbiss Live

Toll, im Magdeburger „Curry 54“ bestellen kurzgeschorene Gäste ihr Fast Food mit einer Wodkaflasche am Ohr. Im Internet ist seit gestern der Livestream zur Kabel-Eins-Doku-Soap „Imbiss live“ zu sehen, angekündigt wird das „pralle Leben im Curry 54: Schauen Sie Olaf und seinem Team über die Schulter und erleben Sie die besten Gäste – LIVE“. Was soll ich sagen, selbst nach 30 Minuten „über die Schulter schauen“ hat sich das „pralle Leben“ noch nicht gezeigt, wahrscheinlich ist die Realität eben einfach nur langweilig und banal, so wie dort zu sehen ist, gäääähn, da helfen auch die wechselnden Kameraperspektiven nicht. Der Laden scheint in Ordnung zu sein, auch die Portionen und Preise, Geschmackstest geht via Livestream ja leider nicht, einen Erfolg hat das Pommes-TV allerdings, jetzt habe ich doch tatsächlich wieder Appetit auf eine Currywurst Pommes…

Ein Blog zur Soap gibt’s auch: http://curry54.sevenblogs.de

Werbeanzeigen

Video: Die Entdeckung der Currywurst


YouTube-Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=m7TQkfanLaI
Der offizielle deutsche Kino-Trailer zum Film „Die Entdeckung der Currywurst“ (Barbara Sukowa und Alexander Khuon) ab 11.9.2008 im Kino.

Dazu: „Entdeckung der Currywurst DIE PARODIE
YouTube-Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=p0RjEp7LZe8

Thomas Mann: Deutsche Hörer! (1943)


YouTube-Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=T5t83t6ahHc
1943 – 10 Jahre Nationalsozialismus, „Ein düsteres Jubiläum will begangen sein… Krieg…“
BBC-Reden, Radioansprachen aus dem amerikanischen Exil, 1940 begann Thomas Mann mit der Radiosendung “Deutsche Hörer!”. In monatlichen Abständen ausgestrahlt, siehe auch:
Thomas Mann: Deutsche Hörer! (November 1941)

Moscheebau: Pro Frankfurt dafür

Meist liest man von irgendwelchen negativen „PRO“-Stadt-XYZ-Initiative, daß die sich gegen dies und das und in letzter Zeit häufig gegen den Bau einer Moschee, pauschal gegen Islam und Muslime und oft überhaupt gegen Immigranten und Ausländer (weshalb sich neben Rassisten dort gern auch Neo-Nazis tummeln) aussprechen. Allerdings scheint das nicht überall so zu sein. In Frankfurt scheint es eine positive „PRO“-Initiative zu geben, die sich „für eine weltoffene, tolerante und multikulturelle Stadt“ (PRO FRANKFURT) einsetzt und sich auch über eine neue Moschee im Frankfurt Stadtteil Hausen freuen kann:

Pro Frankfurt begrüßt Moschee-Baugnehmigung für Hausen

Mit großer Freude und Erleichterung begrüßt PRO FRANKFURT ausdrücklich die positive Entscheidung der Stadt, die Baugenehmigung für die Hazrat-Fatima-Moschee in Hausen zu erteilen.

Wir begrüßen diesen positiven Bescheid, der ein Signal für ein weltoffenes, multikulturelles und tolerantes Frankfurt ist. Nicht zuletzt wird damit der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit genüge getan.

Diese Entscheidung beweist, daß Mitbürgerinnen und Mitbürger muslimischen Glaubens ihren gleichberechtigten Platz in unserer Gesellschaft haben und willkommen sind.

PRO FRANKFURT
Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt
für eine multikulturelle, weltoffene und tolerante Stadt
www.pro-frankfurt.info.ms

Frankfurt am Main, 23. Juli 2008

Georg Elser: „Ich hab den Krieg verhindern wollen“

georg_elser-briefmarke

Georg Elser verübte am 8. November 1939 im Münchener Bürgerbräukeller ein Bombenattentat auf Adolf Hitler und weitere Mitglieder der NS-Führung, für das er kurz vor Kriegsende auf Hitlers Befehl hin von den Nazihenkern am 9. April 1945 im KZ Dachau ermordet.
Wikipedia: Georg Elser

Konservative Revolution

„Konservative Revolution“ ist ein umstrittener Sammelbegriff für eine Gruppe ideologischer Strömungen und der sie tragenden Akteure, die sich im Kontext der Weimarer Republik entwickelten. Der Begriff wurde in der heute verwendeten Form 1950 von Armin Mohler eingeführt. Gemeinsam war diesen Akteuren, dass ihre Ideologien entschieden antiliberale, antidemokratische und antiegalitäre Züge trugen. Ihr Rechtskonservatismus unterschied sich vom traditionellen Konservatismusbegriff des Zentrums oder der DNVP grundlegend und manifestierte sich nicht in einer politischen Partei. Die Konservative Revolution wird in der Geschichtswissenschaft oft in Verbindung mit dem Nationalsozialismus behandelt. Heute greifen Vertreter der Neuen Rechten auf Ideologiemuster der Konservativen Revolution zurück. Seltener wird der Begriff in jüngster Zeit auch für verschiedene, meist dem Neokonservatismus oder Neoliberalismus zugeordnete Vorgänge, Personen und Tendenzen der jüngeren Vergangenheit verwendet.
nachzulesen bei Wikipedia

Oswald Spengler: Geschichtsmorphologie

Oswald Spengler, ein deutscher Geschichtsphilosoph, Kulturhistoriker und politischer Schriftsteller, gilt als „Meisterdenker der Konservativen Revolution“ und ein geistiger Wegbereiter des Nationalsozialismus. (Oswald Arnold Gottfried Spengler * 29. Mai 1880 in Blankenburg, Harz; † 8. Mai 1936 in München), via Wikipedia:
Oswald Spenglers „Geschichtsmorphologie“
Hauptthema aller seiner Arbeiten ist seine morphologische Sicht der Welt als Geschichte, die er in seinen dichterischen Werken verarbeitet, und die in seinem philosophischen Hauptwerk als monumental ausgearbeitete Theorie fokussiert wird. Zentrale Thesen bei Spengler sind die Unfähigkeit seiner Zeit, kreativ zu wirken, die daraus folgende Verpflichtung des Bewahrens der von früheren Generationen geschaffenen Kultur, die Bewährung angesichts der politischen Herausforderungen in Zeiten des Verfalls, bei dem der „Blick über die Kulturen hin“ den Weg weisen soll. Erkenntnistheoretisch berief er sich dabei auf Goethe.
Wenn man Spengler als Denker einer zyklischen Geschichtsphilosophie sieht, so muss dabei beachtet werden, dass er nur die äußere Form der Kulturen sich wiederholend sieht, nicht jedoch ihre individuelle Ausprägung.
Wesentlich ist in diesem Zusammenhang die Selbstbewertung seines Hauptwerkes als „kopernikanische Entdeckung im Bereich der Historie, dass in diesem Buche ein System an seine [sc. das ptolemäische System] Stelle tritt, in dem Antike und Abendland neben Indien, Babylon […] eine in keiner Weise bevorzugte Stellung einnehmen.“ (Vgl. auch Historismus.) Entsprechend dieser Sicht stammen von ihm Tragödien zur Wende von der Kultur zur Zivilisation, ein Zivilisationsroman, und der geschichtsphilosophische Solitär Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte, der in zwei Bänden erschien, 1918 der erste Band in Wien, 1922 der zweite Band in München.
Das Werk wurde, von den Zeitumständen begünstigt, sehr erfolgreich; bei zeitgenössischen Intellektuellen lässt sich fast immer voraussetzen, dass sie es gelesen haben. Mit den 8 Kulturmonaden (Kernstück seiner Philosophie), die je binnen 1000 Jahren aufblühen, reifen und welken „wie die Blumen auf dem Felde“, konnte er auf positivistisch arbeitende Historiker kaum Eindruck machen, weil seine vergleichende Modellierung der Kulturen einen völlig neuen Ansatz einbrachte. Als Darstellung der Geschichte galt sie den meisten Historikern als unwissenschaftlich.
Weiterlesen