Moscheebau: Pro Frankfurt dafür

Meist liest man von irgendwelchen negativen „PRO“-Stadt-XYZ-Initiative, daß die sich gegen dies und das und in letzter Zeit häufig gegen den Bau einer Moschee, pauschal gegen Islam und Muslime und oft überhaupt gegen Immigranten und Ausländer (weshalb sich neben Rassisten dort gern auch Neo-Nazis tummeln) aussprechen. Allerdings scheint das nicht überall so zu sein. In Frankfurt scheint es eine positive „PRO“-Initiative zu geben, die sich „für eine weltoffene, tolerante und multikulturelle Stadt“ (PRO FRANKFURT) einsetzt und sich auch über eine neue Moschee im Frankfurt Stadtteil Hausen freuen kann:

Pro Frankfurt begrüßt Moschee-Baugnehmigung für Hausen

Mit großer Freude und Erleichterung begrüßt PRO FRANKFURT ausdrücklich die positive Entscheidung der Stadt, die Baugenehmigung für die Hazrat-Fatima-Moschee in Hausen zu erteilen.

Wir begrüßen diesen positiven Bescheid, der ein Signal für ein weltoffenes, multikulturelles und tolerantes Frankfurt ist. Nicht zuletzt wird damit der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit genüge getan.

Diese Entscheidung beweist, daß Mitbürgerinnen und Mitbürger muslimischen Glaubens ihren gleichberechtigten Platz in unserer Gesellschaft haben und willkommen sind.

PRO FRANKFURT
Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt
für eine multikulturelle, weltoffene und tolerante Stadt
www.pro-frankfurt.info.ms

Frankfurt am Main, 23. Juli 2008

Werbeanzeigen

Codex Sinaiticus online

In der Welt-Online vom 24. Juli 2008 ist zu lesen:
„Die Universitätsbibliothek Leipzig hat eine der ältesten Bibel-Abschriften ins Internet gestellt. Von heute an sind 220 Seiten der griechischen Handschrift aufrufbar (www.codex-sinaiticus.net). Es handelt sich um die 43 in ihrem Besitz befindlichen Blätter des über 1600 Jahre alten „Codex Sinaiticus“, zudem um 67 Blätter aus der British Library. Bis Mitte 2009 sollen alle rund 390 erhaltenen Blätter digitalisiert und in der Datenbank zusammengeführt werden.“
Der Codex Sinaiticus ist eines der bedeutendsten Bücher der Welt. Vor über 1600 Jahren mit Hand geschrieben, enthält es die christliche Bibel auf Griechisch, große Teile des Alten und ein vollständiges Neues Testament. Der Text ist ausschließlich in Großbuchstaben verfasst und enthält weder Leerzeichen noch Bilder. 1844 entdeckte der Leipziger Theologe Konstantin von Tischendorf die Pergamentblätter in einem Papierkorb im St. Katharinenkloster (Ägypten, Sinai).
Link: www.codex-sinaiticus.net/de/

The Flying Spaghetti Monster in Beijing CHINA


YouTube-Link: http://www.youtube.com/watch?v=ymob_kNNM0M
The Flying Spaghetti Monster spotted in Beijing CHINA because of the Olympic Games 2008???
Fliegendes Spaghettimonster in China, Peking, gesichtet, kurz vor den Olympischen Spielen 2008!

Jesus: „I Will Survive“


Autsch… Jesus‘ music video for „I Will Survive.“ (Comedy „Jesus Christ The Musical“)

Blätter: Die Dialektik der Säkularisierung

Jürgen Habermas schreibt in den “Blättern für deutsche und internationale Politik” in der Ausgabe 04/2008 über „Die Dialektik der Säkularisierung„:
„Der Bischof von Canterbury empfiehlt dem britischen Gesetzgeber, für die einheimischen Muslime Teile des Familienrechts der Scharia zu übernehmen; Präsident Sarkozy schickt 4000 zusätzliche Polizisten in die berüchtigten, von Krawallen algerischer Jugendlicher heimgesuchten Banlieues von Paris; ein Brand in Ludwigshafen, bei dem neun Türken, darunter vier Kinder, umkommen, weckt in den türkischen Medien trotz der ungeklärten Brandursache tiefen Argwohn und wüste Empörung; das veranlasst den türkischen Ministerpräsidenten bei seiner Visite in Deutschland zu einem Besuch der Brandstelle, wobei sein anschließender wenig hilfreicher Auftritt in Köln1 wiederum in der deutschen Presse ein schrilles Echo auslöst. Alle diese Nachrichten stammen von nur einem Wochenende dieses Jahres. Sie dokumentieren, wie sehr der Zusammenhalt innerhalb vermeintlich säkularer Gesellschaften gefährdet ist – und wie drängend sich die Frage stellt, ob und in welchem Sinne wir es inzwischen mit einer postsäkularen Gesellschaft zu tun haben.
Um von einer „postsäkularen“ Gesellschaft sprechen zu können, muss diese sich zuvor in einem „säkularen“ Zustand befunden haben. Der umstrittene Ausdruck kann sich also nur auf die europäischen Wohlstandsgesellschaften oder auf Länder wie Kanada, Australien und Neuseeland beziehen, wo sich die religiösen Bindungen der Bürger kontinuierlich, seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges sogar drastisch gelockert haben. In diesen Regionen hatte sich das Bewusstsein, in einer säkularisierten Gesellschaft zu leben, mehr oder weniger allgemein verbreitet. Gemessen an den üblichen religionssoziologischen Indikatoren haben sich die religiösen Verhaltensweisen und Überzeugungen der einheimischen Bevölkerungen inzwischen keineswegs so verändert, dass sich daraus eine Beschreibung dieser Gesellschaften als „postsäkular“ rechtfertigen ließe. Bei uns können auch die Trends zur Entkirchlichung und zu neuen spirituellen Formen der Religiösität die greifbaren Einbußen der großen Religionsgemeinschaften nicht kompensieren. […]“

Monty Python: Always Look on the Bright Side of Life


Monty Python’s Life of Brian – Always Look on the Bright Side of Life.
„Life’s a Piece of Shit, When You Look at It.“
Seit der Einführung der Sommerzeit im Jahr 1980 fällt Ostern erstmals noch in die Normalzeit. Die Sommerzeit beginnt 2008 am 30. März, Ostern ist bereits am 23. März.

Gut zu wissen: Fliegendes Spaghettimonster

Bei Wikipedia nachzulesen: Das Fliegende Spaghettimonster (engl. Flying Spaghetti Monster, kurz: FSM) ist die Gottheit einer im Juni 2005 vom US-amerikanischen Physiker Bobby Henderson gegründeten Religionsparodie. Ihre „Glaubenslehre“ beabsichtigt eine reductio ad absurdum der Pseudowissenschaft Intelligent Design, die auf Betreiben der Intelligent-Design-Bewegung anstelle der Evolution im Biologieunterricht mehrerer amerikanischer Schulbezirke gelehrt werden soll. Die Mitglieder bezeichnen sich selbst als Pastafari. Nach dem Tod erwarte die Gläubigen im Himmel unter anderem ein Biervulkan und eine Stripper-Fabrik. Lebensmaxime dieser Religion ist „WWAPD?“ („What Would A Pirate Do?“ engl. für „Was würde ein Pirat tun?“) in Anspielung auf den christlichen Slogan W.W.J.D. („What would Jesus do?“ engl. für „Was würde Jesus tun?“).